Das Fazit? Weitermachen!

Das Fazit? Weitermachen!

Nach 16 Wochen Trainings und dem Abschluss von Laufend BKZ ist es an der Zeit, ein Fazit zu ziehen. Mein Silvesterlauf hat ja leider ein unrühmliches Ende genommen. Nach etwa 9,8 Kilometern  habe ich aus gesundheitlichen Gründen  aufhören müssen (Keine Sorge, inzwischen geht es mir wieder besser). So knapp vor dem Ziel ist das natürlich doppelt ärgerlich. Wie also sieht mein Fazit aus?

Ich wollte die 10 Kilometer schaffen und ich wollte sie in unter einer Stunde laufen. Dieses  Ziel habe ich nicht erreicht. Wenn ich zurückblicke auf das, was ich in den letzten vier Monaten geschafft habe,  sehe ich meine Teilnahme am Programm trotzdem grundsätzlich positiv: Von 42 Trainingseinheiten habe ich 35 absolviert (einmal hat der innere Schweinehund gesiegt, zwei Einheiten habe ich wegen meines Urlaubs ausfallen lassen, einmal hatte ich einen geschäftlichen Termin  und konnte die Einheit nicht nachholen, und drei Lauftage habe ich ausgelassen, als mich Knieprobleme plagten). Von zweiminütigen Intervallen zum Probelauf über 10 Kilometer war alles dabei. Die Trainingsstrecken umfassten angefangen mit verschiedenen Routen im und um den Plattenwald und am Mineralfreibad auch eine Einheit im Karl-Euerle-Stadion und zahlreiche Läufe in den Streuobstwiesen Oberesslingens und am Neckarufer. Beim ersten offiziellen Lauf meines Lebens in Aspach habe ich über fünf Kilometer eine Zeit von 32 Minuten und 24 Sekunden verbuchen können – für mich war das ein Erfolg. Auch habe ich beim Probelauf über 10 Kilometer zwischen Oppenweiler und Sulzbach schon fast an der Stundenmarke gekratzt. Und nicht nur die Ausdauer hat sich verbessert: In puncto Ernährung habe ich von AOK-Expertin Elke Walther ein paar Tipps mitgenommen und  auch Marcel Fehrs Vortrag fand ich sehr hilfreich (seitdem laufe ich zum Beispiel manchmal absichtlich ohne Uhr). Und die Laufanalyse mit Rolf hat mir neue Erkenntnisse für den künftigen Schuhkauf gebracht.

Was bleibt mir also? Ich habe meine Fitness gesteigert. Ich habe feststellen müssen, dass nicht immer alles sofort klappt – dass das aber auch nicht schlimm ist. Ich habe entdeckt, dass ich erstaunlich viel Spaß am Laufen habe. Ich habe viele neue Leute kennengelernt, die mir das Laufen viel leichter gemacht haben – mal als Leidgenossen, mal haben wir Erfolge gemeinsam gefeiert.  Im Laufe des Programms hatte ich das Gefühl,  mit der Gruppe etwas erreicht zu haben.

Diese Bilanz ist doch eigentlich gar nicht so schlecht – auch wenn ich es beim Silvesterlauf nicht ganz bis ins Ziel geschafft habe. Das werde ich beim nächsten Mal nachholen.

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