Einen Gang runterschalten

Einen Gang runterschalten

Nachdem die ersten von uns in Aspach und Schwaikheim gelaufen sind, haben wir gestern die Gelegenheit genutzt, uns beim Lauftreff auszutauschen. Wie sich herausstellte, war ich nicht die einzige, die mit Seitenstechen zu kämpfen hatte. Deswegen habe ich mir bei unserer Trainerin Brigitte Rat geholt. Was kann ich tun, wenn ich Seitenstechen bekomme? „Langsamer laufen“, ist Brigittes Antwort. Denn Seitenstechen ist ein Zeichen für Überanstrengung, wenn ich also für mein Vermögen zu schnell unterwegs bin. Das war bei mir in Aspach zweifelsfrei der Fall. Ich habe zwar mein Tempo bis zum Schluss gehalten, angenehm war das aber nicht.

Wo ich mir gerade schon Tipps zur Gesundheit einholte, habe ich auch gleich das nächste Problem angesprochen: Die Hochsaison für Erkältungen steht an. Ist es sinnvoll zu laufen, wenn man erkältet ist? „Nein“, sagt Brigitte, „denn durch das Laufen jagst du die Viren durch deinen Körper.“ Ausschlusskriterien seien zum Beispiel Fieber und Gliederschmerzen. Bei diesen Symptomen gilt absolutes Laufverbot. Bei leichten Erkältungen könne man lockere Einheiten machen, lenkt Brigitte ein. Aber auch dann gilt: Lieber einen Gang runterschalten. „Dein Körper muss sonst an zwei Fronten kämpfen – gegen die Krankheit und gegen die Überanstrengung.“ Wenn man sich also sehr schlapp fühlt, sollte man sich wohl lieber ausruhen.

Vergessen zu fragen habe ich, wie man bei Muskelkater verfährt. Denn Brigitte wurde ihrer Ankündigung gerecht: Die Übung mit den Ausfallschritten hatte es in sich, das bekomme ich heute erst so richtig zu spüren…

No Comments

Sorry, the comment form is closed at this time.