Flexibilität ist Trumpf

Flexibilität ist Trumpf

Zum ersten Mal habe ich das gemeinsame Lauftraining im Plattenwald verpasst. In „meiner“ Gemeinde Oppenweiler stand am Dienstag eine Sitzung des Gemeinderats an – da muss mein Training zurückstehen. Aber: Selbst ist die Frau! Da ich das schon im Voraus wusste, habe ich kurzerhand umgeplant und mich schon am Montag auf die Socken gemacht. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich den neuen Trainingsplan noch nicht, weshalb ich einfach auf gut Glück losgelaufen bin. Und das ging richtig gut! Zum ersten Mal habe ich auf meiner Heimstrecke in Esslingen eine vierköpfige Laufgruppe überholt, ganz locker. Und die sahen eigentlich ziemlich sportlich aus. Auch habe ich dieses Mal Marcel Fehrs Tipp befolgt und bin gelaufen, ohne auf die Uhr zu schauen. Letztendlich war ich so (nachträglich geschätzt) etwa eine Dreiviertelstunde unterwegs. Gar nicht so schlecht.

Das lehrt mich: Manchmal muss man einfach flexibel sein. Das betrifft nicht nur meine üblichen Trainingstage (Dienstag, Donnerstag, Samstag), sondern auch meine Laufstrecke. So geschehen am letzten Donnerstag. Denn eigentlich wollte ich von der Arbeit nach Hause fahren und direkt loslaufen (wohlweislich hatte ich mich schon auf der Arbeit umgezogen). Aber dann kam noch eine E-Mail an, die beantwortet werden wollte, mir ist noch eine Kleinigkeit aufgefallen, die ich an einem Artikel ändern wollte, und in der Talstraße ging der Verkehr nur langsam vorwärts. Mir war klar: Bis ich in Esslingen ankomme, ist es schon fast dunkel. Also eine spontane Planänderung: Heute wird im Plattenwald trainiert! Wie es der Zufall so will, habe ich dort gleich ein paar Mitstreiter getroffen, die die gleich Idee hatten. Und weil wir so fleißig unsere Hausaufgaben gemacht haben, wurden wir auch mit diesem wunderschönen Sonnenuntergang belohnt. Flexibilität ist eben Trumpf!

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